In Angedenken an Marcus‘ frühere Recaps möchte ich den heutigen Abend (20.01.2026) grob zusammenfassen:
Um weder zu wenig noch zu viel aufzutischen, beschlossen Chris und Ünal, mit ihren zwei separaten Gerichten jeweils 2/3 der angemeldeten Personen zu versorgen um gemeinsam also auf 4/3 der nötigen Menge zu kommen, was rechnerisch zwar aufging, praktisch aber die Möglichkeit eines Nudelnachschlags verhinderte. Chris präsentierte uns Breitbandnudeln mit einer ausgesprochen gelungenen Gemüsesoße mit Pilzen und getrockeneten Tomaten, und Ünal steuerte eine türkische Kartoffelsuppe bei, die unter anderem Mehl, Ei und Dill enthielt und besonders durch ihre zitronige Frische bestach.
Über G. fanden wir heraus, dass er zwar keinerlei Risikofreude empfinde („wieso gehen Leute Surfen?!“), aber diese Scheu durch beachtlich kriminelle Durchtriebenheit ausgleicht: Intensiv diskutiert wurde die Frage, warum man bei Schulden eigentlich letztendlich ins Gefängnis gehen sollte, wenn man sich doch – so G.- einfach auf die Philippinen absetzen oder sich in einer beliebig anderen abgelegenen Gegend durchschlagen könne. Man müsse hier nur kreativ seine Optionen ausschöpfen. Knast oder Rückzahlung unnötig!
Ebenfalls geklärt wurde der Unterschied zwischen Yellow Cake (amerikanischer Kuchen) und Yellow Cake (angereichertes Uran): Ersterer schmeckt gut, letzterer sorgt dafür, dass man langsam stirbt. Insgesamt ein Abend, der sowohl kulinarisch als auch gedanklich gut portioniert war.




